Humanitäres Bleiberecht für die Familie Kurtesi

Die in Gütersloh lebende Familie Kurtesi, welche von der Abschiebung nach Serbien bedroht ist, sollte aus meiner Sicht ein Humanitäres Bleiberecht erhalten!

Gerade das Kindeswohls sollte berücksichtigt werden!

Die Verwaltung der Stadt Gütersloh hat eine auf Recht und Gesetz basierende Entscheidung getroffen, die von verschiedenen Gerichten bestätigt worden ist.
Im Fall der Familie Kurtesi liegt jedoch ein spezifischer Einzelfall vor, die Familie mit 6 Kindern im Alter zwischen 2 und 13 Jahren lebt seit 2015 in Gütersloh. Insbesondere die Kinder sind hier integriert, dass behinderte Kind hat deutliche Fortschritte in Deutschland gemacht. Der Lebensmittelpunkt der Kinder liegt in Deutschland, Serbien kennen sie zum Teil gar nicht wirklich. Gerade das Kindeswohl sollte bei den Überlegungen über eine Abschiebung stärker berücksichtigt werden.

Ermessensspielräume sollten genutzt werden!

Es hätte hier Ermessensspielräume gegeben, die die Verwaltungsspitze hätte nutzen können und meines Erachtens auch nutzen müssen. Auch die Härtefallkommission des Landes und der Petitionsausschuss des Landtages haben sich für einen Verbleib der Familie in Deutschland ausgesprochen. Ich bitte die Verwaltungsspitze daher dringend, ihre Entscheidung noch einmal gründlich zu überdenken!

Wir können und sollten uns in diesem Fall Solidarität mit der Familie leisten und aus humanitären Gründen ein Bleiberecht einräumen.